Rundbrief zur OGS Friedrichsgabe


Liebe Eltern der Grundschule Friedrichsgabe,

im Herbst wurde von der Stadtvertretung beschlossen, dass die Grundschule Friedrichsgabe ab August 2012 als erste offene Ganztagsgrundschule Norderstedts beginnen soll. Dazu gibt es eine interne Projektgruppe aus Schulleitung, Lehrern, Hortvertretern und Eltern. Die Eltern (also auch Sie) werden durch Herrn Leites und mich vertreten (Kontaktdaten siehe am Schluss des Briefes).

Auf diesem Wege werden wir Sie regelmäßig informieren, was geplant ist, wie es weitergeht und was das für Sie und Ihr Kind bedeutet.


Was ist eine „Offene Ganztagsgrundschule“?

Eine offene Ganztagsgrundschule ist zuerst einmal eine normale Grundschule wie bisher, mit den gleichen Lehrern, der gleichen Struktur an Schule, Unterricht am Vormittag und Unterrichtsende am Mittag. Das alles bleibt gleich.

Neu wird sein, dass es eine Mensa gibt, in der Kinder mittags essen können, aber nicht müssen.

Neu wird auch sein, dass es ein Nachmittagsangebot für die Kinder unserer Schule (und nur für die) geben wird, an dem sie teilnehmen können, aber nicht müssen.


 
Wie soll das Nachmittagsangebot aussehen?

Das Nachmittagsangebot wird aus drei Teilen bestehen:

Erstens die AGs, das kennen wir alle schon. In einer AG (Arbeitsgemeinschaft) bietet eine Lehrerin oder ein Lehrer etwas an, an dem die Kinder freiwillig nach Unterrichtsschluss teilnehmen können. Der Anzahl der AGs hängt von der vom Schulamt zugeteilten Stundenzahl ab.

Zweitens die Kurse, das ist neu. Kurse werden von verschiedenen Anbietern angeboten und sind ebenfalls freiwillig nach Unterrichtsschluss. Anbieter können Sportvereine sein, Bücherei, kirchliche Mitarbeiter, aber auch Eltern oder andere Menschen, die Lust haben, mit Kindern regelmäßig am Nachmittag etwas zu unternehmen (basteln, turnen, singen, etc.). Auch Sie können dort etwas anbieten, doch dazu mehr im nächsten Rundbrief.

Drittens die  Betreuung, das ist nur zum Teil neu. Diese Betreuung ist für die Kinder, die sich nachmittags in der Schule aufhalten, aber nicht ständig Kurse besuchen. Hier wird es eine Hausaufgabenbetreuung geben, Möglichkeiten zum freien Spielen, Lesen oder Malen und Basteln, je nach Neigung. Diese Betreuung ist teilweise vergleichbar einem Hort, aber eben nur zum Teil. Es soll den ganzen Tag mindestens ein pädagogisch ausgebildeter Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin anwesend sein, aber auch andere motivierte Menschen wie Teilzeitkräfte, Jungsenioren, Eltern, Großeltern u.a. können und sollen hier eingebunden werden, um eine kindgerechte und umfassende Betreuung zu gewährleisten.


Soweit unsere erste Information für Sie.

Da wir alle Eltern vertreten, sind wir für Anregungen dankbar. Es wird Anfang des nächsten Jahres einen Informationsabend zur Offenen Ganztagsgrundschule geben, zu dem möglichst viele Verantwortliche eingeladen werden und das Konzept vorstellen. Dort können Sie Fragen stellen, Wünsche äußern oder Anregungen geben.
Auch in der Schulelternvertretung werden mehrere Punkte diskutiert. Sie können also Ihrem Klassenelternvertreter etwas mit auf den Weg geben.

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